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Wasserdost

 

Auch bekannt als Wasserhanf oder Kunigundenkraut.

🌱Merkmale: 

Der Gewöhnliche Wasserdost gehört zur Familie der Korblütler (Asteraceae) und liebt die Nähe zum Wasser. Weshalb er auch in der Stadt, an Gräben und angelegten Teichen, zu finden ist. Er erreicht eine Wuchshöhe von 1,50m.

 

Seine Blätter sind lanzettlich und an den Rändern gezahnt. Sie erinnern dabei stark an den Hanf. Seine 10-15 Blüten sind rötlich-violett und bilden Körbchen, welche als Traubendolden an den Ästen wachsen. Die Blütezeit ist von Juli bis in den September rein.

🌱traditionelle Anwendung:

In alten Zeiten wurde die Pflanze bei Erkältungen, Grippe und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

 

Der Gewöhnliche Wasserdost besitzt Pyrrolizidinalkaloide, welche bei langanhaltender innerlicher Einnahme Leberschäden verursachen können. 

 

Fertigpräparate und homöopathische Arzneien sind demnach zu bevorzugen. Ebenfalls unproblematisch sind äußere Anwendungen.

🌱homöopathische Anwendung:

Angewandt bei fieberhaften Erkältungen und Grippezuständen, die mit Schmerzen einhergehen. Die Patienten sind unruhig, haben großen Durst auf kalte Getränke  und beschreiben die Schmerzen als „wie zerschlagen“.

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Die Vorschläge dienen der Information, ersetzen bei Beschwerden nicht den/die Heilpraktiker/in bzw. Arzt/ Ärztin.

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