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Magen -der Smoothimaker unter den Organen

Er ist die Auffangstation all unserer aufgenommenen und zerkauten Nahrung. Und funktioniert wie eine Chemiefabrik in der aus einem Stück Brot am Ende Einfachzucker (Monosaccharide), aus Proteinen wie Fleisch  und Hülsenfrüchte am Ende Aminosäuren und aus Ölen am Ende Fettsäuren entstehen.

Wobei im Mund schon die erste Verdauung von Fetten und Kohlenhydraten beginnt. Weshalb gutes und langes Kauen wirklich Sinn macht. Nach dem  Magen, also im Dünndarm, werden alle Bestandteile weiter aufgespalten.

Das irritiert den Magen

Jeder von uns hat sicher schon einen verstimmten Magen oder Sodbrennen erlebt. Für Sodbrennen gibt es unter anderem die Ursache der Säurelocker.

Säurelocker sind Nahrungsmittel wie Kaffee, Alkohol und Zucker, die die Produktion von Magensäure anregen und zu Beschwerden wie Sodbrennen führen können.

Was uns auf den Magen schlägt

Unser Magen wird durch unseren Entspannungsnerv (Parasympathikus) versorgt. Wenn dir also mal wieder was "schwer im Magen" liegt, kann eine Ursache dafür seelischer Stress sein. Das erregt unseren Nerv für "Flucht oder Angriff" (Sympathikus) und lässt alle Verdauungsprozesse runterfahren. Wir verdauen nicht mehr und bekommen Magenbeschwerden.

 

Unser Magen ist ein sehr empfindsames Organ und kann durch aufgenommene Erreger, verdorbene Nahrung aber auch durch Stress und emotionale Einflüsse schnell irritiert werden.

Rollkur bei Magenverstimmung

Eine Rollkur aus Kamillentee kann dabei helfen, wenn uns etwas auf den Magen geschlagen ist.

Dafür trinkt man eine Tasse Kamillentee und legt sich gut zugedeckt für jeweils 5 Minuten auf den Rücken, danach auf die linke Seite und weiter auf den Bauch, zu guter letzt auf die rechte Seite. Durch die dadurch langeinwirkende Benetzung aller Magenseiten wird die gereizte Magenschleimhaut beruhigt und bei der Wundheilung unterstützt.

Hier gelangst Du zum nächsten Verdauungsabschnitt.

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Wichtiger und immer zu nennender Zusatz: die Vorschläge dienen der Information, ersetzen bei Beschwerden nicht den/die Heilpraktiker/in bzw. Arzt/ Ärztin.

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