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Hopfen

Wir alle kennen ihn als Hauptzutat für ein bekanntes Festgetränk. Aber der Hopfen kann mehr als nur Bier. Er ist eine sehr alte  Heilpflanze, die schon seit dem 10. Jahrhundert Verwendung findet und bis heute an Bedeutung gewonnen hat. Neueste Erkenntnisse gibt es auf dem Gebiet der Brustkrebsforschung.

🌱Merkmale: 

Die Hopfenpflanze gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Sie ist eine mehrjährige bis zu 10 Meter sich aufwärtsrankende Pflanze. Sie wächst bevorzugt in den gemäßigten Zonen in Asien, Amerika und Europa. Kleiner Wiki-Wissenhack —>  mit rund  2.400 km² ist die Hallertau das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Hier wurden 2016 rund 86 % des deutschen und rund 34 % des weltweit verarbeiteten Hopfens produziert.

🌱Anwendung:

Verwendet werden in der Heilpflanzentherapie die Hopfenzapfen und die darin enthaltenen Drüsenhaare. Hopfen ist vor allem durch seine beruhigende und angstlösende Wirkung bekannt. Daneben besitzt er auch eine stark harntreibende Wirkungen, die fast jeder schon einmal erleben durfte. Auch nicht zu verachten ist die antibakterielle Wirkung, die sich sogar die Bierindustrie als natürlichen Konservierungsstoff bei der Bierherstellung zu nutze macht.

🌱Volksglaube:

Seinen Namen Lupulus (lat. Wolf), trägt  er wegen seiner Eigenart sich an andere Pflanzen zu krallen und sich an ihnen hochzuwinden. Jungen Bräuten setzte man früher Kränze aus Hopfenranken auf den Kopf. Ein Symbol für Fröhlichkeit und frei sein vom Liebeskummer. 

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Die Vorschläge dienen der Information, ersetzen bei Beschwerden nicht den/die Heilpraktiker/in bzw. Arzt/ Ärztin.

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