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Hirtentäschel

 

Der Kosmopolit unter den Stadtpflanzen.

🌱Merkmale: 

Das zu den Kreuzblütlern (Brassicaceae) gehörende Hirtentäschel ist weltweit in Gärten, auf Wiesen, Feldern und Äckern zu finden. Sein bis zu 80cm aufragender Stengel verzweigt sich wechselseitig und bildet am Ende der Stengel kleine herzförmige Blätter hervor. Die Blüten sind klein, weiß und sitzen oben am Ende des Stengel.

🌱Anwendung:

Die wohl älteste Anwendung ist die Blutstillung bei kleinen oberflächlichen Wunden. Dafür wurde ein Brei aus dem Hirtentäschelkraut verarbeitet und als Wickel auf die Wunde aufgelegt. 

 

Es besitzt eine zusammenziehende und verschließende Wirkung, weshalb das Kraut innerlich eingenommen bei Nasenbluten und starken Menstruationsblutungen gegeben wurde. 

 

Die enthaltenen Senfölglycoside haben eine blutdrucksenkende Wirkung.

 

Kontraindikation:

Wegen seiner zusammenziehenden Wirkung auf die Gebärmutter, sollte es während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

🌱Volksheilkunde:

Den Namen Hirtentäschel erhielt es wegen seiner auffällig erscheinenden Kapselfrüchte, die den Geldbörsen (lat. bursa) der Hirten (lat. pastoris) ähnelten. In ihnen findet man, wie kleine Geldstücke, die Samen.

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Die Vorschläge dienen der Information, ersetzen bei Beschwerden nicht den/die Heilpraktiker/in bzw. Arzt/ Ärztin.

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