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Dickdarm - letzte Station des Körpers

 

Er ist der Hauptsitz unserer Darmflora und zuständig um überschüssige Flüssigkeit und die lebenswichtigen Elektrolyte aus dem Stuhl herauszuziehen. 

 

Wurmfortsatz des Blinddarms. 

Dieses „Anhängsel“ bildet eines unserer wichtigsten Immunabwehrsysteme. Nach einer durchgemachten Magen-Darm-Grippe, oder nach Antibiotika-Gabe bilden sich in diesem Abschnitt des Darms neue Bakterienkulturen. 

Wenn von einer Blinddarmentzündung gesprochen wird, ist meisten der Wurmfortsatz gemeint und muss operativ entfernt werden.

 

Unser Stuhl besteht am Ende aus 1/3 unverdauten Nahrungsbestandteilen, 1/3 Bakterien und 1/3 Darmschleimhaut, die sich während der Verdauungsprozesse abgeschilfert hat.

 

Damit unsere Darmschleimhaut sich abbauen und neu entstehen kann sind vor allem Ballaststoffe aus unserer pflanzlichen Ernährung wichtig. Diese dienen wie eine Zahnbürste für den Darm und unterstützen unsere Darmgesundheit.

 

Wir besitzen am Ende des Dickdarms zwei Schließmuskeln. Der eine wird unwillkürlich gesteuert und öffnet sich erst, wenn es die Situation zulässt den Stuhl abzusetzen. Der letzte und bekannteste Schließmuskel - auch bekannt als Poloch, wird willkürlich gesteuert und kann von uns bewusst beim Stuhlgang entspannt und geöffnet werden.

 

Übrigens: die typische Form deiner Wurst bilden die Einziehungen (Tänien) und Ausstülpungen (Haustren) der Darmwand im Dickdarm und lassen sie so charakteristisch „hubbelig“ aussehen.

Wie wirkt sich Stress auf die Verdauung aus?

 

Neben dem zentralen und vegetativen Nervensystem, gibt es in unserem Körper auch das enterische Nervensystem. Enterisch ist vom altgriechischen Wort „enteron = Darm" abgeleitet und bedeutet "den Darm betreffend".

 

Dieses Nervensystem kommuniziert mit unserem Gehirn und wird umgekehrt auch von diesem durch Signale beeinflusst.

 

Bei Stress werden eine große Menge an Corticoliberin ausgeschüttet, welche unseren Körper auf eine Gefahr und somit auf Flucht oder Kampf vorbereiten. Dieses Stresshormon wirkt sich ebenfalls auf die Verdauung aus und lässt sie herunterfahren. Denn bei Gefahr wird alles Blut in den Muskeln zum Rennen und Kämpfen gebraucht. Die Verdauung spielt dann nur noch eine sehr untergeordnete Rolle.

 

Chronischer Stress im Alltag bewirkt auf Dauer Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und können zu Verdauungsproblemen, Verstopfungen, Durchfall etc. führen.

Hier gehts weiter mit der Darmflora und wie sie unser Bewusstsein steuert.

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