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Beifuß

Ja ist denn schon Weihnachten? Fast jeder kennt den Beifuß als Gewürzpflanze zum traditionellen Gänsebraten an Weihnachten. Die Pflanze soll dabei die Verdauungssäfte anregen, um den fetten braten gut verdauen zu können. Hier empfiehlt es sich eine halbe Stunde vor dem verzehr des gehaltvollen Essens einen Verdauungstee aus Beifuß zu trinken, um die wertvolle Wirkung zu erzielen.

🌱Merkmale: 

Der Gemeine Beifuß ist eine etwa 1 Meter hohe und mehrjährige Pflanze. Sie wächst an Wegrändern,  kargen Wiesen und Schutthalden, sowie Böschungen und an Ufern. Ihre Blätter sind gefiedert und stachelspitzig, auf der Oberseite dunkelgrün und silbrig grau an den Unterseiten.

🌱Anwendung:

Er galt schon immer als Medizinpflanze bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit. Ebenso wurde sie bei Darmarasiten und als Entwurmungsmittel eingesetzt. Heute findet sie bei Magen-Darm-Beschwerden, Leberschwäche und als Beruhigungsmittel Anwendung. In der TCM ist sie bis heute eine hochgeschätzte Heilpflanze z.B. als Moxibustion-Kraut.

🌱Volksheilkunde:

Die Pflanze ist der griechischen Göttin Artemis gewidmet. Sie ist die Schutzheilige der Jagd, des Waldes und die Hüterin über die Geburt, der Frauen und Kinder. Als Gürtel umgelegt beschützt sie vor bösen Geistern.

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Die Vorschläge dienen der Information, ersetzen bei Beschwerden nicht den/die Heilpraktiker/in bzw. Arzt/ Ärztin.

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